Soziales

Die sozialen Themen der Nachhaltigkeitsstrategie von Allreal konzentrieren sich auf vier Bereiche: die Entwicklung hochwertiger Lebensräume, eine moderne Führungs- und Unternehmenskultur, die konsequente Umsetzung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie die Förderung von Diversität und Chancengerechtigkeit. Alle Ziele sind mit messbaren Indikatoren hinterlegt und werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette systematisch überprüft.

Beschäftigungsbedingungen und Arbeitswelt 

Allreal verfolgt einen fairen, transparenten und standardisierten Ansatz für die Beschäftigung ihrer Mitarbeitenden. Ziel ist es, stabile, faire und attraktive Arbeitsbedingungen sicherzustellen, diskriminierungsfreie Strukturen zu gewährleisten und die Arbeitgeberattraktivität kontinuierlich zu stärken. Alle betrieblichen Leistungen, Personalentwicklungsangebote und arbeitsbezogenen Benefits stehen sämtlichen Mitarbeitenden unabhängig vom Beschäftigungsgrad offen. Die Beschäftigungsbedingungen basieren auf einheitlichen arbeitsrechtlichen Standards. Externe Analysen zur Lohngleichheit werden regelmässig durchgeführt, um faire Vergütungsstrukturen sicherzustellen.

Weiterbildung und Kompetenzentwicklung

Allreal verfolgt einen strukturierten und systematischen Ansatz zur Mitarbeitendenentwicklung und stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden, unabhängig von Funktion oder Beschäftigungsgrad, einen gleichberechtigten Zugang zu Weiterbildungs- und Entwicklungsangeboten haben. 
 

Im Berichtsjahr investierte Allreal insgesamt CHF 254’489 in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Dies entspricht durchschnittlich CHF 1’136 pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter. Ergänzend zur kontinuierlichen Mitarbeitendenentwicklung beschäftigte Allreal 2025 drei Lernende im kaufmännischen Bereich und plant, das Angebot an Lehrstellen künftig weiter auszubauen.

 

Weiterbildung

Stunden pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter 2025

30.3

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei Allreal aufgrund der branchentypischen Risiken im Bau-, Entwicklungs- und Bewirtschaftungsumfeld eine hohe Priorität. Ziel ist es, Arbeitsunfälle zu vermeiden, sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und das physische sowie mentale Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu stärken. Die Steuerung erfolgt über verbindliche Sicherheitsstandards, regelmässige Schulungen, systematische Kontrollen sowie über Gesundheits- und Präventionsangebote.

Im Verlauf des Berichtsjahres führten die Verantwortlichen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz insgesamt 12 unangekündigte Baustellenaudits durch und protokollierten ihre Erkenntnisse. Bei 3.1% aller Beanstandungen wurden hohe Sicherheitsrisiken festgestellt. Gemeinsam mit den betroffenen Bauleitungen wurden umgehend die notwendigen Massnahmen eingeleitet, um diese Risiken zu beheben.

Im Berichtsjahr ereigneten sich ein Todesfall und zwei schwere arbeitsbedingte Verletzungen von Subunternehmern auf Baustellen von Allreal. Die Ereignisse verdeutlichen die Relevanz der systematischen Erfassung von Baustellenunfällen – auch bei Arbeitskräften, die nicht bei Allreal angestellt sind. Dies trägt zu einer erweiterten Transparenz über Sicherheitsrisiken in Bau- und Sanierungsprojekten bei.

 

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